zogene Kontrollen statt. In dieser Größe genießt die Sportklinik in Deutschland damit ein Alleinstellungsmerkmal und das ist auch ein Grund für den wirtschaftlichen Erfolg. Damit kommen Sie der geplanten Krankenhausreform zuvor, oder? Es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass der Fokus medizinischer Versorgung auf Kompetenzzentren liegt. Mit unserer Sportklinik werden wir diesem Anspruch auf Spezialisierung gerecht. In den letzten Jahren ist auch die Erwartungshaltung der Patientinnen und Patienten gestiegen. Im Gegensatz zur alten Praxis werden in der Sportklinik heute komplexere Verletzungen und Erkrankungen behandelt. In unseren Sprechstunden sind ausschließlich Fachärzte mit langjähriger Berufserfahrung tätig, die selbst dann auch die operative Behandlung und die Nachsorge durchführen. Es scheint so, als hat sich das Urbicher Kreuz im Erfurter Südosten auch zu einem Standort der medizinischen Versorgung entwickelt. Ja, ich denke, dass das wirklich etwas Besonderes ist. Hier sind die Anbieter von Gesundheitsleistungen konzentriert vorhanden. Für Patienten ist das mit kurzen Wegen verbunden. Außerdem ist da noch das Katholische Krankenhaus nur einen Steinwurf entfernt. Ist das eine Konkurrenz für Sie? Wir pflegen zu den beiden Erfurter Krankenhäusern ein gutes fachliches Verhältnis. Es gibt persönliche Kontakte und eine gute Zusammenarbeit. Bei so einer räumlichen Nähe wie zum Katholischen Krankenhaus sind enge Kontakte sinnvoll. Es gibt seit mehr als 15 Jahren eine fachliche Zusammenarbeit. Wir verstehen uns nicht als Konkurrenten, sondern möchten durch die unterschiedliche Ausrichtung und Versorgungsstruktur Synergien für eine optimale Patientenversorgung schaffen. Dennoch haben beide Häuser in der aktuellen Situation auch um Personal zu kämpfen, oder? Als Sportklinik sind wir für viele Menschen ein attraktiver Arbeitgeber. Derzeit gehören 55 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wie Gesundheits- und Krankenpfleger*innen, operationstechnische Assistenten*innen, medizinische Fachangestellte und radiologisch-technische Assistenten*innen, aber auch Verwaltungsmitarbeiter*innen zur Sportklinik. Unser Ärzteteam besteht aus sieben Orthopäden, Unfallchirurgen und Sportmedizinern. Weil wir über eine Weiterbildungsermächtigung von 18 Monaten verfügen, können junge Ärztinnen und Ärzte hier einen Teil ihrer Ausbildung zum Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie für die spezielle orthopädische Chirurgie absolvieren. Als Ausbildungseinrichtung für medizinische Berufe haben wir in den vergangenen Jahren zehn Azubis ausgebildet. Es ist uns wichtig, auch in der Ausbildung- und Weiterbildung neue Wege zu gehen. Was sind diese neuen Wege? Es war uns schon immer ein Anliegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrer beruflichen Entwicklung zu fördern. In den letzten Jahren finanzierten wir Zweien das Studium zur Physician Assistant - Arztassistentinnen. Das ist noch ein junger, berufsbegleitender Studiengang mit dem Ziel, bestimmte ärztliche Tätigkeiten übernehmen zu können. Wie sehen Sie die zukünftige Entwicklung der Sportklinik Erfurt? Ich sehe optimistisch in die Zukunft. Wir werden die Zahl unserer Behandlungen auf diesem hohen Niveau halten und die OP-Kapazitäten effektiv nutzen. Dabei gilt es auch, junge Fachärztinnen und -ärzte zu motivieren, den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen und ihnen die Möglichkeit zu geben, neben der medizinischen Tätigkeit auch unternehmerische Gedanken und Konzepte weiterzuentwickeln. Wir haben viel vor und ich freue mich auf die nächsten zehn Jahre. Anzeige 43 sportklinik.ERFURT Am Urbicher Kreuz 7, 99099 Erfurt www.sportklinik-erfurt.de
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